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Das EVA-Prinzip Klasse 7 ​

Informatiksysteme arbeiten nach einem einfachen Muster: Etwas kommt herein, wird verarbeitet, und etwas kommt heraus.

Merke: EVA-Prinzip

Eingabe → Verarbeitung → Ausgabe

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   Eingabe          Verarbeitung            Ausgabe
 ┌──────────┐      ┌──────────────┐      ┌──────────────┐
 │ Mikrofon │ ───► │  Prozessor   │ ───► │ Lautsprecher │
 │ Kamera   │      │  (Programm)  │      │ Bildschirm   │
 │ Tastatur │      └──────────────┘      │ Drucker      │
 └──────────┘                            └──────────────┘

Beispiele ​

SystemEingabeVerarbeitungAusgabe
SupermarktkasseBarcode scannenPreis in der Datenbank nachschlagenPreis auf dem Display
SprachassistentSprache über MikrofonSprache erkennen, Antwort suchenSprache über Lautsprecher
Calliope-LautstärkemesserMikrofon misst Lautstärke„Ist es lauter als ein Grenzwert?“Symbol auf der LED-Matrix

Nicht nur Computer

Das EVA-Prinzip steckt auch im Alltag: Zutaten (E) werden gekocht (V) und ergeben ein Essen (A). Finde ein eigenes Beispiel!

Grenzen des Modells: EVAS ​

Viele Systeme merken sich etwas: Fotos, Spielstände, Kontakte. Das einfache EVA-Modell zeigt das nicht. Deshalb erweitert man es um S wie Speicherung:

Merke: EVAS-Prinzip

Eingabe → Verarbeitung → Ausgabe, dazu Speicherung (Daten werden für später abgelegt und wieder abgerufen)

Zustände beschreiben ​

Manche Systeme verhalten sich je nach Zustand unterschiedlich. Ein Zustandsdiagramm (Übergangsgraph) zeigt Zustände als Kreise und Übergänge als Pfeile.

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          Knopf gedrückt            5 Sekunden vergangen
 ( Autos Grün ) ─────────► ( Autos Gelb ) ─────────► ( Autos Rot / Fußgänger Grün )
        ▲                                                        │
        └──────────────────── 20 Sekunden vergangen ─────────────┘

Solche Diagramme begegnen dir in der Oberstufe wieder bei den endlichen Automaten.

Ausprobieren ​