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Codierung Klasse 7 ​

Mit einem Computer zu „sprechen“ ist nicht einfach: Er versteht nur Nullen und Einsen. Damit er unsere Informationen verarbeiten kann, müssen wir sie codieren.

Merke

  • Codieren heißt, eine Information in eine andere Darstellungsform umzuwandeln, sodass bestimmte Personen oder Maschinen sie verstehen.
  • Decodieren heißt, aus den Daten die Information zurückzugewinnen.

Das Sender-Empfänger-Modell ​

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  Sender                                                     Empfänger
"Ich bin in Gefahr!" ──► codieren ──► SOS ──► übertragen ──► SOS ──► decodieren ──► "Da braucht jemand Hilfe!"
  1. Der Sender hat eine Information.
  2. Er codiert sie in Daten (z. B. Morsecode).
  3. Die Daten werden übertragen (Licht, Funk, Kabel).
  4. Der Empfänger decodiert die Daten und erhält die Information.

Das Stille-Post-Experiment

Beim Spiel „Satz → Bild → Satz → Bild“ geht unterwegs Information verloren. Warum? Weil nicht alle denselben Code benutzen und Bilder mehrdeutig sind.

Merke: Eigenschaften eines guten Codes

  • Eindeutig: Jedes Zeichen hat genau eine Bedeutung.
  • Sender und Empfänger nutzen denselben Code (eine gemeinsame „Tabelle“).
  • Die Codewörter lassen sich voneinander trennen.

Drei Codes ​

CodeIdeeBeispiel
BalkentelegrafieStellungen beweglicher Balken auf Türmen stehen für Buchstaben; Nachrichten wurden von Turm zu Turm weitergegebenPreußische Telegrafenlinie Berlin–Koblenz (19. Jh.)
Morsecodekurze und lange Signale (· und −) mit Pausen dazwischenS = ···, O = −−− → SOS = ··· −−− ···
ASCIIjedes Zeichen ist eine Zahl mit 8 BitA = 01000001
Knobelfrage: Warum kann man Morsecode nicht einfach mit 0 und 1 schreiben?

Morsezeichen sind unterschiedlich lang (E = ·, H = ····). Die Pause zwischen den Buchstaben ist also ein drittes Zeichen. Ohne sie wäre ···· nicht von ·· ·· (I I) oder · · · · (E E E E) zu unterscheiden. ASCII hat dieses Problem nicht, weil jedes Zeichen genau 8 Bit lang ist.

Ausprobieren ​