Prompting Klasse 9
Ein Sprachmodell antwortet auf das, was du eingibst. Ein guter Prompt (die Eingabe) sorgt für eine brauchbare Ausgabe, ein vager Prompt für eine vage Antwort. Das ist wieder das EVA-Prinzip.
Bausteine eines guten Prompts
| Baustein | Frage | Beispiel |
|---|---|---|
| Rolle | Aus welcher Sicht soll die KI antworten? | „Du bist Deutschlehrer:in in Klasse 9.“ |
| Kontext | Was muss die KI wissen? | „Ich schreibe eine Erörterung zum Thema Handyverbot an Schulen.“ |
| Aufgabe | Was genau soll passieren? | „Nenne mir Gegenargumente zu meiner These, keine fertigen Absätze.“ |
| Format | Wie soll das Ergebnis aussehen? | „Als Tabelle mit Argument, Beispiel und möglicher Entkräftung.“ |
| Beispiele | Wie sieht ein gutes Ergebnis aus? | „So soll ein Argument aussehen: …“ |
| Grenzen | Was soll die KI nicht tun? | „Erfinde keine Studien. Sag, wenn du etwas nicht weißt.“ |
Nachfragen und verbessern
Ein Prompt muss nicht beim ersten Mal perfekt sein. Frage nach („Begründe Punkt 2 genauer“), korrigiere („Das ist zu lang, fasse in drei Sätzen zusammen“) oder lass dir die Aufgabe schrittweise lösen.
Immer prüfen
- Sprachmodelle können Fakten, Quellen und Zitate erfinden. Prüfe wichtige Aussagen mit verlässlichen Quellen.
- Gib keine persönlichen Daten (von dir oder anderen) in KI-Tools ein.
- Beachte die Regeln deiner Schule zur Nutzung von KI bei Hausaufgaben und Leistungen.
Aufgabe
Erarbeite dir mit Informatikbuch: Prompting weitere Prompt-Strategien und probiere sie in einem KI-Tool aus. Vergleiche die Antwort auf einen kurzen Prompt mit der Antwort auf einen Prompt, der alle Bausteine nutzt.